Meermond
Berit malt

5

Berit legte ihre Koffer beinahe vorsichtig in den Kofferraum, als enthielten jene  zerbrechlichen Inhalt. Sie hatte sich große Mühe damit gegeben, die richtigen Sachen auszuwählen und jene mit größtmöglicher Sorgfalt auf- und ineinander gestapelt.
Nur zwei Koffer und eine große Reisetasche für eine Reise ins Unbekannte! Ob mir das reicht, dachte sie.
Berit konnte genau fühlen, dass das ihr so vertraute Zaudern erneut dabei war, sie in seine unbarmherzigen Arme zu nehmen. Dieses Mal war sie aber fest dazu entschlossen, sich nicht davon überwältigen zu lassen und dieser Enge zu entfliehen.
Sie straffte ihre Schultern und betrachtete ihr wunderschönes Haus.
Es steckten so viele Erinnerungen darin!
In Berits Gedanken nahm plötzlich eine Unmenge an gutmütigen, schlimmen, traurigen, fröhlichen, bunten und auch  schwarzen Erlebnissen Gestalt an.
Sie schüttelte den Kopf, als wollte sie ihre Erinnerungen auch physisch daran hindern, sie von ihrem Vorhaben abzuhalten.
Und damit setzte sie sich entschlossen in den Wagen, wählte die ihr so vertraute Nummer und wartete mit klopfendem Herzen auf die Stimme ihrer Freundin.
„Richmann?“
„Berit hier. Jutta, hast du kurz Zeit für mich?“
„Kommt drauf an, was du von mir brauchst“, lachte ihre Freundin in ihr Ohr.
„Ich komme kurz mal im Café vorbei, ist dir das Recht?“
Nachdem Berit die erhoffte Antwort erhalten hatte, legte sie das Telefon auf den Beifahrersitz und drehte den Schlüssel um. Dem ruhigen Brummen des Motors gelang es schon bald, Berits Herzschlag wieder etwas zu normalisieren. Je weiter sie sich von ihrem Zuhause entfernte, umso leichter wurde es in ihrer Brust. Zurück schaute sie nicht mehr.
(…)
Wer wissen möchte, wie es weitergeht und was es mit 1,2,3,4 und 5 auf sich hat, der ist herzlich dazu eingeladen, Berits Reise auf beritmalt.de  weiter zu verfolgen. In der oberen Navigation können die einzelnen Kapitel angewählt werden, um den Roman von Anfang an lesen zu können. Viel Vergnügen und schreiben Sie mir bitte 😉 

Liebe Leser,
bitte helft / helfen Sie mir, meine Idee zu verwirklichen und ladet eure / laden Sie Ihre Freunde und Leser dazu ein, Berits Reise zu lesen und vielleicht auch mitzugestalten. 
Vielen Dank,
Meermond

20 Kommentare

  • Antworten
    Silberkopf
    23. November 2016 at 17:32

    Bitte nicht soviel korrigieren..sonst überlegt Meermond zu lange ob das alles passt und ich muss länger auf die Fortsetzung warten…grrr!
    Das Buch wird zum Schluss Korrektur gelesen.
    Danke

  • Antworten
    Myriade
    21. November 2016 at 22:08

    Ach, Lehrerinnenberufskrankheit 🙂 Du hast das „ins“ vergessen:
    Nur zwei Koffer und eine große Reisetasche für eine Reise Unbekannte!

    • Antworten
      Meermond
      21. November 2016 at 22:15

      Tak skal du have! Hilfe wird jederzeit und dankendstenst angenommen. Übrigens, das war ein Superlativum Meermondum!
      <3

      • Antworten
        Myriade
        21. November 2016 at 22:20

        Gut das Superlativum Meermondum habe ich erkannt, aber leider scheitere ich an „Tak skal du have“ 🙂

        • Antworten
          Meermond
          21. November 2016 at 22:21

          Das heißt einfach nur „Vielen Dank“ 🙂

          • Myriade
            21. November 2016 at 22:23

            Sowas wie „Dank sollst du haben“ ?

          • Meermond
            21. November 2016 at 22:24

            Jepp, genau so würde man das vermutlich wortwörtlich übersetzen.

        • Antworten
          Meermond
          21. November 2016 at 22:23

          Ebenfalls Berufskrankheit: Das Ins schreibt man im Übrigen auch groß. Hehehe.
          Klugscheißmodus wieder aus und liebguck :-*

          • Myriade
            21. November 2016 at 22:25

            Ach echt, als Begriff, aha …..

          • Meermond
            21. November 2016 at 22:28

            In deinem Satz hast du es nominalisiert. Artikel davor…
            Jedenfalls habe ich mich gefreut, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast. Ich mag es nicht, unrichtige Sachen zu publizieren und ich bin oftmals regelrecht schreibblind. Kennst du das?

          • Myriade
            21. November 2016 at 22:31

            Nein, ich mache nie Fehler HAHAHAHIHIHI ……

          • Meermond
            21. November 2016 at 22:32

            😉

  • Antworten
    Stella, oh, Stella
    21. November 2016 at 22:01

    Ich werde verfolgen. Mal sehen, ob ich Ideen bekomme … also, Ideen habe ich immer, aber ich meine vernünftige, die zu gebrauchen sind.
    Schaust amal i dein Mailboxen?

    • Antworten
      Meermond
      21. November 2016 at 22:02

      Hab’s korrigiert, hattest Recht. Danke für die Hilfe.
      Ja, ich geh gucken.
      Herzliche Grüße

  • Antworten
    Stella, oh, Stella
    21. November 2016 at 21:58

    Besser Richmann als Riechmann … sorry, konnte ich mir nicht verkneifen … 😉
    Übrigens, strafft man nicht die Schultern?

    • Antworten
      Meermond
      21. November 2016 at 22:01

      Ja, und was hab ich geschrieben? Gleich mal gucken, das depperte Ipad korrigiert in der Gegend herum und ich merk das oftmals nicht. Danke schon mal!

      • Antworten
        Stella, oh, Stella
        21. November 2016 at 22:12

        Sie „rafft“ die Schultern … das macht man eher mit einem Segel … 😉

        • Antworten
          Meermond
          21. November 2016 at 22:18

          Gerafft und schon gestrafft! 😉

  • Antworten
    Mallybeau Mauswohn
    21. November 2016 at 21:54

    Lieber Meermond!
    Als ich „Richman“ gelesen habe , musste ich umgehend an eine Liedzeile aus einem Beatlessong denken: Baby you`re a rich man …
    Ich wette, Berit braust jetzt auf der Penny Lane vorbei an Strawberry Fields bis sie in Pepperland eintrifft 🙂
    Herzliche Grüße
    Mallybeau

    • Antworten
      Meermond
      21. November 2016 at 21:55

      So ungefähr 🙂
      Auf jeden Fall wird es bunt werden.
      Liebe Grüße zurück

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: